SEP 2010 (PLRI) SS 2010
Lehrveranstaltung: | SEP 2010 (PLRI) [INF-SSE-15] |
|---|---|
Dozent(in): | Markus Wagner |
Typ der Lehrveranstaltung: | Praktikum |
Kreditpunkte: | 8 |
Vorraussetzungen: | SE1 und Programmieren I oder II sind Voraussetzungen. |
Prüfungsmodalitäten: | Studienleistung; Experimentelle Arbeit: Erstellung, Dokumentation und Präsentation von Software im experimentellen Umfeld mit individueller Benotung. |
Veranstaltungstermine: | Di. 02.03.2010 (PK2.2) |
Vorbesprechung: | |
Erster Termin: | Di., 02.03.2010, 11:30 - 13:30, (PK2.2) |
Stud.IP-Link | |
Inhalt:
Laut MHB:
Nach Abschluss dieses Moduls besitzen die Studierenden ein grundlegendes Verständnis zur Entwicklung komplexer Softwaresysteme. Sie sind prinzipiell in der Lage, die Aufgabenstellung mit Modellen zu erfassen, in ein Design umzusetzen und zu implementieren.
Im diesjährigen Softwareentwicklungspraktikum am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik soll ein Simulator entwickelt werden, mit welchem Chirurgen das intraoperative Verriegeln von Marknägeln trainieren können.
Bei starken Frakturen der langen Röhrenknochen werden röhrenförmige Nägel ausreichender Länge zur Stabilisierung der Frakturelemente in den Knochenmarksbereich eingebracht. Durch den Nagel alleine kann jedoch nicht verhindert werden, dass sich die Frakturelemente gegeneinander verdrehen. Um dieses zu verhindern, wird der Nagel an bestimmten Stellen mit den Frakturelementen verschraubt. Für das Einbringen der Schrauben muss als erstes ein Loch in den Knochen gebohrt werden. Die Bohrrichtung wird mit Hilfe eines mobilen Röntgengerätes bestimmt und unter Strahlung muss dann der chirurgische Bohrer korrekt angesetzt und geführt werden, damit die Bohrung korrekt vollzogen wird. Um diese Handhabung des Bohrvorganges zu trainieren soll ein Simulator implementiert werden, welcher unter Verwendung eines bereits vorhandenen Röntgenbildsimulationsmodules die entstehenden Röntgenbilder simuliert und die Bohrerführung bewertet. Ist dieses gelungen soll das reale Training mit einem über ein Tracking-System erfassten Bohrer-Dummy ermöglicht werden.
Programmiersprache:
C++
Entwicklungsumgebung:
Microsoft Visual Studio 2005 oder 2008
Zusätzliche Bibliotheken für 3D Programmierung:
Mercury OpenInventor 6.0
Materialien und weitere Informationen
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Aktuelles:
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